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31.07.2015 | | Lifestyle

Warum man den Sommer-Dschungel nicht sehen muss, um zu wissen, dass er scheiße wird!

Geile Scheisse heißt das Graffiti in Friedrichshain

Bereits die relativ dünne mediale Berichterstattung über das „Sommer-Dschungelcamp“  lässt erahnen, dass wir hierbei auf die bekannten Highlights, die der echte, australische Dschungel uns bietet, vergeblich warten werden. Menschliche Abgründe, Psychosen, Androhungen von körperlicher Gewalt, Mecker- und Lästerattacken sowie gefakte Liebesgeschichten wird es nicht geben. Anstatt dessen erwarten uns Battles abgehalfterter Z-Prominenter, die sich in ihrer Verzweiflung nicht zu schade dafür sind, sich vor laufender Kamera zum Obst zu  machen.

Pro Sendung gibt es drei „Auserwählte“, die miteinander rangeln, wer es denn wohl mehr verdient hat, zur Jubiläumssendung wieder in die „Wildnis“ zu reisen. Allerdings muss RTL dabei wohl so einiges missverstanden haben, denn es sind nicht die Wettbewerbe, die uns die gescheiterten Existenzen haben lieb gewinnen lassen oder zu verachten gelehrt haben, sondern die entsprechenden Konsequenzen. Wenn sich zum Beispiel eine Larissa Maroldt Sekt saufend dagegen wehrt, sich auf Augenhöhe mit den Insekten zu duellieren, geht es uns doch gar nicht darum, dass sie den Krabbeltieren nicht gewachsen ist, sondern dass sie ihre Mitcamper eher verrecken lässt, als eine innere Abscheu zu überwinden. Die daraus resultierenden Konflikte sorgen für das Salz in der Suppe und machen geil auf die Fortsetzung.

Dementsprechend sollte RTL seine Kandidaten lieber anhand eines polizeilichen Führungszeugnisses oder einer amtlich bestätigten Klatsche auswählen, damit der Spaßfaktor nicht verloren geht. Wenn wir unsere drei Favoriten, dieser seltsamen Sommerloch-Stopf-Sendung, nennen sollten, dann wären es wohl diese:

1. Nadja abd el Farrag
2. Christina „Mausi“ Lugner
3. Sarah Knappik

Übrigens: Viel Spaß beim Einschalten heute Abend 😉

 

Bildquelle: Freenerd

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