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11.04.2014 | | Lifestyle

Warnung: Super Gay Male Soldiers nehmen die Welt – von hinten!

Das ist kein Witz – leider! Ein ultra-rechter Radiomoderator aus den USA – woher sonst

Das ist kein Witz – leider! Ein ultra-rechter Radiomoderator aus den USA – woher sonst – hat mal wieder die galoppierende Phantasie der erzkonservativen Protestanten in den Vereinigten Staaten bewiesen. Laut seiner Aussage, bedroht derzeit eine Rasse super-schwuler (!) männlicher Soldaten die Christen in den USA mit dem Tod und will ganz Amerika im Sturm nehmen… „von hinten?“ mag sich da so mancher fragen. Was witzig klingt, ist vom Moderator durchaus ernst gemeint. Er legt sogar noch nach: So sei angeblich die gesamte Neo-Nazi-Partei – inklusive Hitler – homosexuell gewesen. Ihr Ziel war es, politische und militärische Macht zu gewinnen und eine Schwulen-Rasse zu kreieren. Hört, hört, da müssen wohl die Geschichtsbücher umgeschrieben werden. Um Ariertum ging es gar nicht. Dank an Rick Wiles, der uns jetzt darüber aufklärt: weiß, blond, blauäugig? Quatsch! Hauptsache schwul. Die super-schwulen, männlichen Soldaten waren das Ziel dieser „Homosexuellen-Bewegung“ (ja, nichts Anderes war die Naziherrschaft, eine große, bunte Schwulenbewegung) der 30er- und 40er-Jahre. Und das Gleiche passiert nun auch in Amerika, nur dass dieses Mal nicht die Juden verfolgt werden, sondern die Christen.

An dieser Stelle fragt man sich, warum die „Super-Schwulen“ früher die Juden verfolgt haben sollen und nun die Christen auf dem Kieker haben… Da auch in Amerika die meisten Homos Christen sein dürften, völlig absurd – wie natürlich auch der Rest des Gewäschs von Rick Wiles. Eigentlich dürfte man diesem Idiotenarsch hier gar keine Plattform bieten und seinen Schwachsinn verbreiten. Aber da wir unsere Leser ja für halbwegs richtig im Koppe halten, dürfte das wohl OK sein.

Man stelle sich einmal diese super gay male soldiers (ich kann dieses Wort gar nicht oft genug schreiben) vor – Achtung, überspitzte Klischees: Die Uniformen gibt es in zweierlei Ausführung. Einmal in pinkem Camouflage für den Alltag und einmal im typischen Versace-Stil – für den Urlaub in Miami. Das Headquarter liegt wahlweise am Arsch der Welt oder auf Mykonos. Die „Kämpfer“ sind selbstverständlich flink wie Windhunde (und ebenso athletisch), zäh wie Ponyfell-Schuhe (die von Céline mit dem Leo-Print) und ihre Schwänze sind hart wie Kruppstahl. Und sie nehmen die ganze Welt – von hinten. Als Waffe dienen ihnen dabei Prosecco-Korken und Sonnenöl. Und ihre Panzer sind von „Mein kleines Pony“.

Hm, für mich klingt das gut! Da bleibt mir nur zu sagen: We want you for the army! Aber Vorsicht, immer schön den Arsch an die Wand bringen und nicht die Seife fallen lassen.

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/jdhancock/8402660230/ by jdhancock, Thunder of Hooves. CC BY 2.0

Autor: Benjamin Blum

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