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15.08.2016 | | Lifestyle

Pokémon Stay, oder: Warum es mit mir und den Pokémons einfach nicht funktioniert

pokemon go, pikachu

Seit einigen Wochen hört man nur noch Pokémon hier, Pokémon da. Selbst im Urlaub in einem verträumten Alpental in Österreich war man vor Menschen mit Smartphones auf der Jagd nach den kleinen Monstern nicht sicher. Im Gegenteil, im beschaulichen Nachbarland gab es sogar spezielle Pokémon-Nachrichten im Radio.

Ich muss zugeben, dass ich früher nie mit Pokémon-Karten gespielt habe – auch die Serie fand ich eher langweilig und vorhersehbar, sodass ich diese nur anschaute, wenn es überhaupt nix anderes zu tun und zu schauen gab. Als die Viecher dann die tragbaren Spielekonsolen eroberten, war ich dem Pokémon-Alter schon entwachsen. Eine wahre Liebe hat sich zwischen mir und den kleinen Wesen also nie entwickelt – und dass, obwohl ich Pikachu schon immer irgendwie niedlich fand.

Als ich allerdings kurz vor dem Deutschland-Launch von Pokémon Go hörte, war ich sofort von der Spielidee begeistert. In der realen Stadt herumzurennen und digitale Monster zu sammeln klingt schließlich nach kindlichem Spaß! Als es dann soweit war und das Spiel im App Store zum Download bereit stand, wollte ich es sofort auf mein Smartphone laden. Aber es kam die Meldung: Leider wird ihr Betriebssystem nicht unterstützt. Ja, ich habe noch immer mein iPhone 4 – und das ist auch gut so. Allerdings läuft die App mit der Version des Betriebssystems halt einfach nicht. Ach, ich habe ja noch ein Tablett zuhause. Hier ließ sich die App einwandfrei über Google Play herunterladen. Beim Start von Pokémon Go sprang auch sofort ein „Shiggy“ vor meine Kameralinse. Allerdings hatte ich vergessen, dass mein Tablett nur über W-LAN funktioniert. Ich kann also nur Pokémons fangen, wenn diese sich zufällig in meine Wohnung in der vierten Etage verirren. Und jetzt ratet mal, wie oft das passiert…

Zu allem übel ist die Kamera an meinem Tablett bei schlechten Lichtverhältnissen nicht sonderlich gut und nicht wirklich verwendbar. Der Augmented-Reality-Effekt ist also auch noch dahin.

Es scheint einfach so, als ob Pokémons und ich einfach nicht zusammenpassen – ebenso wie mein Handy nicht mit der App kompatibel ist.

Wer weiß, wann die Pokémons mir zukünftig wieder über den Weg laufen. Vielleicht stimmt die Chemie – oder die Technik – ja beim nächsten Mal.

Quelle Teaserbild: pixabay.com.

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