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26.03.2015 | | Lifestyle

Lang, weiß, dünn, lecker!

Spargel pixabay

Zugegebenermaßen waren meine Kollegen alles andere als begeistert, als ich ihnen vorschlug, einen Artikel zum Thema Spargel zu schreiben. Letztlich waren wir dann aber doch alle der Meinung, dass das zarte Nachtschattengewächs einfach mal geil ist. Ich will zu diesem Thema auch gar nicht viele Worte verlieren, nur dass ihr euch so langsam aber sicher mal ran machen und die besten Saucenrezepte ausprobieren solltet. Ab Mitte/Ende April ist es nämlich wieder soweit: Auf den hiesigen Märkten, Bauernhöfen oder in den Supermärkten gibt es endlich wieder das schwer vermisste Edel-Gemüse. Wer dann nach Herzenslust schlemmen möchte, sollte reinhauen, was das Zeug hält, denn am 24. Juni ist es mit der Spargelfreude schon wieder vorbei. Faszinierend ist doch, dass jeder Deutsche in dieser kurzen Zeit allein 1,5 Kilogramm (Quelle:Statista) davon wegmümmelt. Wenn man sich mal überlegt, dass nicht alle Spargel mögen, müsst ihr kleinen Fresssäcke schon ganz schön zuschlagen!

Und nun noch ein paar Tipps rund um den Spargel:

1. Wenn ihr in und um Berlin richtig geilen Spargel wollt, dann greift beim Beelitzer zu! Oder kauft einfach direkt auf einem der vielen Spargelhöfe ein.

2. Frisch soll er sein – ganz klar! Wenn die Köpfe schon völlig ausgefranst sind und sich die holzigen Enden in sämtliche Richtungen verdrehen, lasst die Finger davon. Grundsätzlich solltet ihr bei dem Frischetest euer Gefühl in die Waagschale schmeißen. Fühlen sich die Stangen mulschig an, kann auch kochendes Salzwasser mit einer ordentlichen Prise Zucker nichts mehr dagegen ausrichten.

3. Wer zu faul zum Kochen ist, wird in Berlins zahlreichen Restaurants fündig. Allerdings sollte hierfür das Lokal nicht nach dem Style-Faktor, sondern viel eher nach klassischer Hausmannskost ausgewählt werden. Dort gibt es das Gemüse ohne viel Chichi und schmeckt einfach nur göttlich. Probiert’s einfach aus.

4. Es kommt, was kommen musste: Die besten Spargelrezepte. Aber wer bin ich denn? Sucht euch aus, was euch schmeckt und schwingt den Kochlöffel!

Jetzt bleibt mir in vorfreudiger Erwartung nur noch eines zu sagen: Guten Appetit!

Bildquelle: pixabay

Autorin: Maren Fliegner

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