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24.02.2014 | | Lifestyle

Einmal Döner mit alles

Aufgepasst, ihr Gallier. Es gibt einen neuen Zaubertrank. Der macht uns zwar nicht stark, dafür verspricht er aber, dass wir nie wieder wie die Puma nach Döner stinken: Papa Türk! Selbstverständlich haben wir für Euch den Selbsttest gemacht.

Heute mittag ging es für die gesamte Redaktion in unseren Lieblings-Döner-Puff. Und natürlich haben wir Döner mit alles bestellt – inklusive Extra Knoblauchsauce und viel Zwiebeln. Schon bei der Zubereitung stieg uns der lieblich-faulige Knoblauch-Geruch in die Nase. Da wir – wie ihr ja wisst – ziemlich perfide sind, durfte leider ein Redakteur (den Namen nennen wir jetzt nicht) nur Salat essen. Wir müssen ja schließlich jemanden haben, der später unseren Atem kontrolliert – und das geht nunmal nicht, wenn man selbst Knobi gefressen hat. Selbstverständlich hatten wir unser Zaubergetränk parat.

12:30 Uhr: Beim Anblick, wie wir unsere Mega-Döner, die vor Knoblauch nur so dampften in unsere Schlünder bewegen wird unserer Kollegin – O-Ton – speiübel. Und nun ein Schluck aus der Zauberflasche – die erst 30 bis 60 Minuten nach dem Trinken wirken soll. Es schmeckt übrigens nach Minzlimo. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber es ist ja wie bei der Medizin: Auf die Wirkung kommt es an.

12.35 Uhr: Erste Klagen der Kollegin, dass wir fressen wie Schweine – wir denken, es ist bloß der Neid, ihr Salat sieht aber auch wirklich nicht lecker aus. Und noch einen Schluck.

12:40 Uhr: Erste Späße darüber, bei welchen Gelegenheiten wir die Kollegin nachher anhauchen werden. Während sie telefoniert, während sie tippt. Zusätzlich SM-Gedanken, dass wir sie auf dem Stuhl anbinden und sie unserem Mundgeruch mit Tränen in den Augen standhalten muss. Die Kollegin schickt Stoßgebete gen Himmel, dass Papa Türk hält, was es verspricht. Und wir nehmen noch einen Schluck

12:45 Uhr: Nach dem letzten Bissen säubern wir Mund, Kinn, Wangen, Stirn und Nase von den letzten Überresten und stürzen den letzten Schluck des Getränks hinunter, gefolgt von einem riesigen Rülpser. Bislang scheint es noch nicht zu wirken, so die Kollegin, merklich grün im Gesicht.

12.50 Uhr: Ankunft im Büro. Wir haben einen Plan. Die arme Kollegin muss nun alle fünf Minuten an unseren Atem kontrollieren.

12:51 Uhr: „Riecht streng nach Knoblauch: Habt Ihr etwa gestern schon ein paar Zehen gegessen?“

13:00 Uhr: „Ich will eine Gefahrenzulage. Dafür werde ich nicht bezahlt“ (Anm. d. Red.: Sie ist erst neu dabei und weiß nicht, dass sie überhaupt nicht bezahlt wird).

13:05 Uhr: „Das ist ekelhaft. Das Zeug wirkt nicht!“

13:09 Uhr: Kollegin verschwindet aufs Klo und bringt so den Test in Gefahr.

13:15 Uhr: Kollegin zwei holt sie gewaltsam vom Klo.

13:16 Uhr: „Boah, ekelhaft!“

13:21 Uhr: „Ihr seid doch innerlich verwest!“

13:26 Uhr: „Ich glaube, es wird besser!“

13:31 Uhr: „Definitiv. Nur noch wenig Geruch!“

13:36 Uhr: „Ich rieche nix mehr!“

In unserem Test war Papa Türk also erfolgreich. Beim Test kam kein Tier und kein Mensch zu Schaden. Die Kollegin darf heute eine halbe Stunde früher gehen und ist glücklich.

Quelle: Papa Türk.

Quelle: Papa Türk.

Bildquelle Slideshowbild: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/Wien_Bellaria_Kebab_Pizza_Dez2006.jpg.

Autor: Benjamin Blum

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