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10.02.2014 | | Lifestyle

Eine Liebeserklärung an den Hering… und ans Joris

https://www.facebook.com/JorisBerlin

Er ist sicherlich nicht der feinste Vertreter der Gattung Pisces – wobei wir hier auch mal mit dem ach so exquisiten Lachs abrechnen wollen, der früher nämliche ein Arme-Leute-Essen war (BÄM)–, doch der kleine Hering besticht mit seiner würzigen Note nicht nur nach einer langen Partynacht als erste Hilfe gegen Kater, sondern ist ein wahrlich bodenständiger Tausendsassa. Der lustig-schillernde Geselle tritt zumeist in Schwärmen von mehreren Milliarden auf – jedenfalls bis ihn ein schmuddeliger Krabbenfischer an Land zieht. Dann ist er meist nicht mehr gesellig und auch nicht mehr lustig, sondern eher tot. Aber so lässt sich die kleine Köstlichkeit auch besser verspeisen.

Und wo gibt es den leckersten Hering samt Backkartoffel? In unserem neuesten und liebsten Mittagspausentreff, dem Joris. Wenn „Lecker Hering“ auf der Karte steht, gibt es kein Halten mehr. Das kleine, aber feine Deli in der Berliner Brunnenstraße ist mit das Beste, was die Hauptstadt an kleinen Köstlichkeiten zu bieten hat. Das Angebot ist schlicht, aber ergreifend. Köstlich-frische Salate zum selbst zusammenstellen, handgemachte Suppen und täglich leckere Backkartoffeln mit drei verschiedenen, sündhaften Toppings. Klarer Favorit ist natürlich Lecker Hering, aber auch Hack-Lauch, Putengeschnetzeltes oder Senf-Kasseler. Lieber Leser (meinetwegen auch Leserin) … jetzt nicht die schöne Mac-Tastatur vollsabbern, sondern einfach mal selbst vorbeigehen. Die Einrichtung ist cool, aber nicht zu angestrengt. Hier kann man gerne mal länger sitzen. Die Leute hinter der Theke sind übrigens so nett und sympathisch, dass man mit ihnen am liebsten auch direkt einen Schwarm bilden möchte.

Bildquelle: Joris

Autor: Benjamin Blum

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