... ... ...
29.01.2016 | | Lifestyle

Cheeseburger, I love you!

Mit Pommes schmeckt der Cheeseburger am besten

Neben Pizza, Pasta und asiatischem Food jeder Art zählt auch der Burger zu der Gruppe von Nahrungsmitteln, die ich immer essen könnte. Insbesondere bei der großen Angebotsvielfalt in Berlin tut sich selbst dann, wenn man immer nur den obligatorischen Cheeseburger ordert, immer wieder ein neues Geschmackserlebnis auf. Auch wenn die hiesigen Läden mit Burgern in verschiedensten Variationen locken, damit auch wirklich jeder auf seine Kosten kommt, ist für mich die klassische Version einfach die leckerste. Ein Salat als Beilage würde das Fresserlebnis allerdings schmälern, sodass ausschließlich Fritten als Beilage für mich infrage kommen – und damit sind keine Süßkartoffelpommes gemeint.

Ich habe hier mal eine Liste mit meinen Lieblingsburgerläden zusammengestellt, die hochgradig subjektiv ist und rein gar nichts mit dem Massengeschmack zu tun haben muss, aber kann!

Shiso Burger: Zum einen verleiht das mit dem Hack vermengte Shiso-Blatt (ein japanisches, aromatisches Blatt der Shiso-Pflanze) dem Burger einen ganz einzigartigen Geschmack. Zum anderen wirkt es auf mich, als ob diese Zutat auch einen Einfluss auf die Zartheit des Fleisches hätte. Diese ist nämlich einzigartig und rechtfertigt für mich die Top-Platzierung. Im Gegensatz zu anderen Burgern, die mit Eisbergsalat garniert werden, kommt hier Feldsalat zum Einsatz, der dem Fast-Food-Erlebnis zusätzlich die besondere Note verleiht. Die Liebe zum Burger setzt sich auch bei den Pommes fort, die nicht aus einer x-beliebigen Tüte stammen, sondern frisch zubereitet werden. Das sieht man ihnen nicht nur an, nein, sie schmecken auch so. Leider musste ich oftmals die Erfahrung machen, dass frische Pommes meist etwas labbrig daherkommen, was auf die Produkte aus dem Hause Shiso allerdings ganz und gar nicht zutrifft.
Muse: Es scheint so, als wäre der Burger-Brater tatsächlich von der Muse geküsst worden, denn hier gibt es Burger zum selbst basteln. Brutzelnd kommt auf einem Holzbrett das komplette Equipment angeschwebt. In einem Grillpfännchen befindet sich das Patty, welches medium-rare serviert wird und dann ganz nach individuellem Geschmack entweder weiter gebraten oder direkt in die gerösteten Buns bugsiert werden kann. Selbstverständlich ist auch eine hausgemachte Sauce mit von der Partie, dazu Salat, Zwiebeln und was der Burger-Fan eben sonst noch so braucht. Unabhängig davon, dass das Baukastenprinzip Spaß macht, schmeckt der Burger auch sehr gut. Man merkt, dass das Fleisch qualitativ sehr hochwertig ist und hier definitiv mit Liebe zum Detail gekocht wird. Immerhin kannte ich Zwiebelmarmelade für den Burger bis zu meinem Ersttest noch nicht.
Tommi’s Burger Joint: Manchmal muss es dann eben doch ein ganz einfacher und bodenständiger Burger sein, der in Abwesenheit von sämtlichem Chichi einfach nur durch seine verwendeten Zutaten glänzt und dadurch ein so ehrliches wie auch köstliches Aroma verströmt. Der Patty kommt ziemlich massiv daher, schmeckt aber in Kombination mit den Saucen und dem bisschen Salat, der sich darauf finden lässt, einfach super. Zwar gibt es bei Tommi’s keine frischen Fritten, allerdings geht man hier sehr großzügig mit dem Salz um. Manchmal muss es für einen kulinarischen Hochgenuss davon eben ein bisschen mehr sein!

Das Royals & Rice hat es mit seinem Banh Bao Burger (Shimmy Shimmy Ya) leider nicht die Wertung geschafft. Dies liegt jedoch nicht am Geschmack, sondern an den Pommes, die man in dem Restaurant leider nicht bekommt. Hier gibts nur Süßkartoffelzeugs, was in Kombination mit einem Burger einfach nicht so zufriedenstellend für mich ist, dass es einen Platz in den Top 3 rechtfertigen würde. Indes hätte der Burger selbst eine Spitzenposition absolut verdient. Das knusprig, fluffige Bao-Brötchen führt zusammen mit dem Rind, Kokos, Guacamole und ganz besonders dem Maracuja-Mango-Tomaten-Ketchup zu einer Geschmacksexplosion im Mund, die ihresgleichen sucht. Wer ihn wegen der fehlenden Fritten nicht probiert, verpasst definitiv etwas.

Wenn ihr jetzt Lust habt einen oder gleich alle Burger zu probieren, wünsche ich schon mal einen guten Appetit!

Bildquelle: Pixabay

... ...