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02.07.2015 | | Lifestyle

„36 Grad und es wird noch heißer“ – die bemitleidenswertesten Jobs bei Hitze

Grill-Runner in Berlin

Vor einigen Wochen haben wir noch die Startschwierigkeiten des Sommers bemängelt und jetzt nölen wir wegen der Hitze. Ganz genau, uns kann man es einfach nicht recht machen! Temperaturen weit über 30 Grad bringen in den nächsten Tagen die Städte und Dörfer hierzulande mächtig zum Kochen. Da liegt es nahe, dass sich die arbeitende Bevölkerung fragt, wie man die außergewöhnliche Wärme mit der Arbeit in Einklang bringen kann. Allerdings sollte man sich mal vor Augen führen, dass es viel schlimmer kommen kann, als einen Tag im Büro ohne Klimaanlage zu überstehen. Aus diesem Grund haben wir hier die quälendsten „Jobs“ bei Super-Hitze zusammengetragen:

Grill-Runner
Als würden die wetterbedingten Temperaturen nicht schon ausreichen, da sorgt der am Mann oder an der Frau montierte Grill für ein paar zusätzliche Grade. Ist man dann auch noch dazu verpflichtet, die begehrten Würstchen in der prallen Sonne zu verscherbeln, ist der Kreislaufkollaps vorprogrammiert.

Bauarbeiter
So mancher könnte ganz verklärt denken, dass es doch eine tolle Sache ist, sich bei den Höchstgraden den ganzen Tag an der frischen Luft aufzuhalten. Dumm nur, dass man sich leider nicht aussuchen kann, ob man in der Sonne oder im Schatten arbeitet. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die fleißigen Bienchen zum Teil auch schwere körperliche Arbeiten verrichten müssen und dadurch der Schmand nur so fließt. Ich kann zwar nicht aus eigener Erfahrung sprechen, denke aber, dass das Teeren einer Straße unter solchen Bedingungen eine Höchsstrafe ist.

Promotion im plüschigen Hasenkostüm
Flyer verteilen und immer nett und freundlich dabei zu wirken, dürfte dem geneigten Promoter bereits ohne Kostüm die Laune verhageln. Allerdings kann ein dickes, felliges Kostüm diesen Gemütszustand noch toppen, wenn es innen drin so richtig schön schwitzig-feucht wird und man den Eindruck hat, dass die Schweißperlen auf der Haut zu kochen beginnen.

Schwangerschaft in der Endphase
Schwangere Frauen sind schön. Ihnen wohnt ein besonderes Strahlen inne. Doch auch die schönste Schwangere verzieht ihr Gesicht zur Fratze, wenn sie in der Endphase ihrer Schwangerschaft steckt und der Bauch zur Belastung wird. Dementsprechend sprechen wir hier auch von einem „Job“. Jede Bewegung wird zu einem Kraftakt. Immerhin muss man nicht nur seinen eigenen Körper durch die Gegend schleppen, sondern trägt 24 Stunden ein Menschlein mit sich herum, was sich einfach nicht ablegen lässt. Da verlieren die Schmerzen bei der Geburt doch glatt ihren Schrecken.

Aber so schlimm diese „Jobs“ auch sind, tauschen möchte man mit einem U-Bahn-Fahrer dann doch nicht. Zwar rauscht er klimatisiert unter der Stadt von einer Station zur nächsten, allerdings verbringt er auch den ganzen Tag mehr oder weniger im Dunkeln.

 

Quelle Teaserbild: Jacob Bøtter

 

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